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weich
Ein milder, säurearmer Wein lässt sich mit weich beschreiben. Genauso auch ein gereifter Rotwein, dessen Tannine sich zu einem weichen Bukett entwickelt haben.

 

Weinrebe
Alle Weinreben gehören zu der Gattung Vitis. Es gibt 35 verschiedene Arten, die in den gemäßigten Klimazonen beheimatet sind. Die wichtigste Art ist die Vitis vinifera. Von ihr gibt es rund 8000 verschiedene Sorten. Sie werden heute nahezu überall durch das Pflanzen so genannter Pfropfreben, auch Veredelung genannt, weiterverbreitet.

Die verschiedenen Rebsorten haben unterschiedliche Eigenschaften und dienen dementsprechend verschiedenen Verwendungszwecken. Einige liefern gute Tafeltrauben zum Essen und sind für die Weinbereitung wenig geeignet. Andere eigenen sich besonders für die Eintrocknung zu Rosinen. Wiederum andere sind sehr ergiebig und liefern Massen einfacher Schoppenweine, während weniger ergiebige die Ausgangsbasis für die Bereitung höherrangiger Weine darstellen. Es gibt Reben, die in fast jedem Klima gedeihen und andere, die ein ganz besonderes Klima oder auch bestimmte Bodenverhältnisse verlangen. Nur insgesamt etwa 20, jedenfalls nicht mehr als 40 verschiedene Sorten sind in der Lage, herausragende Weine hervorzubringen. --> siehe auch im Rebsortenteil

 

Weinsäure
Eine von Natur aus in Trauben enthaltene Säure, Hauptbestand der Säuren im Wein. --> Säuregehalt

 

Weißherbst
Eine vor allem in Baden von dunklen Trauben gekelterter weißer Wein.

 

wuchtig
Ein schwerer, gehaltvoller Wein, nicht elegant, aber körperreich.

 

würzig
Der Syrah- und Pinot Noir-Rebsorte sagt man einen würzigen Charakter nach; oft mit pikantem Bukett und unverwechselbarem Geschmack.