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Lagerung
Geringe Temperaturschwankungen, eine Luftfeuchtigkeit über 35%, keine Lichtwechsel in einem dunklen Raum, möglichst keine Erschütterungen, keine Fremdgerüche und horizontale Lagerung der Flaschen sind die dem Wein zuträglichen Bedingungen.

 

Landwein
In der Regel ist er ein einfacher, süffiger, mehr oder minder trockener Wein. Nach dem Europäischen Weingesetz muss Landwein einen höheren Mindestalkoholgehalt aufweisen als Tafelwein, unterliegt aber nicht den strengen Anforderungen der Qualitätsweine. In Bezug auf französische Weine heißen sie vin de pays de la région.

 

lang
Einen Wein mit anhaltendem Abgang beschreibt man mit lang.

 

lebendig
Weine, die nicht allzu schwer sind und deren Säure oft nach vielen Jahren inspirierend wirkt.

 

leer
Wein mit dünner Mitteilung, der wenig Geruch und Geschmack hat.

 

leicht
Arm an Alkohol oder - allgemeiner - an Körper. Bei bestimmten Weinsorten kann es aber durchaus als Kompliment verstanden werden. Beispielweise bei einem Vinho Verde oder einem Kabinett von der Mosel.

 

Liebfrauenmilch
Deutscher Qualitätswein, der aus den Anbaugebieten Pfalz, Rheinhessen, Nahe und Rheingau stammen darf und einem gesetzlich festgelegten Restzucker- und Säuregehalt aufweist. Er wird überwiegend aus den Sorten Riesling, Müller-Thurgau, Silvaner und Kerner hergestellt und wird hauptsächlich exportiert.

 

lieblich
Liebliche Weine sind nicht vollständig durchgegoren und haben einen erhöhten Restzuckergehalt gegenüber halbtrockenen Weinen. Eine geschmackliche Einordnung oberhalb von halbtrocken und unterhalb von liquoreux.

 

Limousin
Gegend im nördlichen Mittelfrankreich, wo Eichen mit für den Fassbau vorteilhaftem Holzaroma wachsen.

 

Liquoreux
Ausdruck für einen süßen oft alkoholreichen Wein. Klassische Beispiele sind der Monbazillac, Sauternes und der ungarische Tokajer.