edel
Nur für besondere Weine, die meist alkoholreich, jedoch immer körperreich und vornehm anmuten.

 

Edelfäule 
Diese vom Schimmelpilz Botrytis cinerea hervorgerufene Form von Fäule bringt das im Traubensaft enthaltende Wasser zum Verdunsten. Dadurch wird eine erhöhte Konzentration des Traubenzuckers und der Geschmacksstoffe erreicht. Unter genau kontrollierten Bedingungen entstehen erstklassige Süßweine wie Monbazillac, Sauternes, Lupinac, Cadillac und ungarischer Tokajer. --> Botrytiston

 

ehrlich
Ein nicht sehr bedeutender, jedoch sauberer Wein, der nichts vorgibt, was er nicht einlöst.

 

Eichenholz
Wein nimmt während der Lagerung mehr oder weniger stark den Duft und Geschmack des Eichenfasses, in dem er gelagert wird, an. Manche Erzeuger wählen bewusst eine besondere Eichenholznuance, um dem Wein eine besondere Note zu verleihen. --> Allier, Limousin, Tronçais.

 

einfach
Weine ohne tiefere Duft- oder Geschmackssensationen. --> Konsumwein

 

Eiswein
Weißwein, dessen Trauben bei starkem Frost, mindestens minus 8 Grad Celsius, gelesen und in gefrorenem Zustand gepresst worden sind. Zucker und Säure sind im Eiswein hochkonzentriert. In Deutschland muss ein Eiswein mindestens die Qualität einer Beerenauslese haben. --> Beerenauslese

 

elegant
Bezeichnet im Wein - wie in der Modewelt - eine unverkennbare, aber nicht näher definierbare Eigenschaft.

 

entrappen
Entstielen der Trauben vor dem Maischen

 

erdig
Beschreibt eine Boden- und Klimaart, die dem Wein verschiedene Nuancen des Geruchs feuchter Erde verleihen.

 

Erstwein/Zweitwein
Aus Qualitätsbewusstsein führt der Winzer eine Eigenschaften-Selektion je nach Alter der Reben und nach Terroir durch, um einen großen Wein mit hohem Lagerungspotential (Erstwein) und einen Zweitwein, der früher trinkfertig ist, zu erhalten.

 

Essigstich
Bleibt ein Wein ungeschützt dem Luftsauerstoff längere Zeit ausgesetzt, entsteht durch bakterielle Tätigkeit Essigsäure, die einen unterschiedlich starken Essiggeruch und -geschmack verursacht.

 

Extrakt 
Gesamtheit der nicht-flüchtigen Stoffe im Wein, zum Beispiel Zucker, nichtflüchtige Säuren, Glyzerin, Mineralsalze, Stickstoffverbindungen und Polyphenole. Gilt als wichtiger Indikator für Körperreichtum und als Qualitätskriterium.