B

Balthasar
Diese Weinflasche hat 12 Liter Inhalt. Das entspricht 16 Normalflaschen á 0,75 Liter.

 

Barrique
Eichenholzfass; in Bordeaux fasst es 225 Liter.

 

Barriqueton
Bezeichnet einen feinen Holzgeschmack, der auf dem Ausbau in Holzfässern beruht

 

Beerenauslese
Eine Stufe des QmP-Weins; süßer und teurer als Auslese, weil er aus ausgewählten Beeren mit höchstem Reifegrad bereitet wird. Dieser Wein ist lange haltbar.

 

Biss
Der erste Eindruck, den der Wein auf der Zunge macht. Er sollte positiv sein, braucht aber nicht unbedingt übermäßig kräftig auszufallen. Fehlt der Biss ganz, dann ist ein Wein schwächlich oder flach.

 

bitter
Eine Geschmackseigenschaft, die mehrere Ursachen haben kann und unterschiedlich zu bewerten ist. Nicht als Qualitätsmerkmal zu bewerten ist eine bittere Geschmacksnote in extrem trockenen Jahren oder bei unsachgemäßer Kellerbehandlung. Als Qualitätsindiz dient bei jungen, trockenen Rot- und Weißweinen ein angenehmer Bittermandelton als Ausdruck komplexer Inhaltsstoffe. Durch Altern verliert sich diese Geschmacksnote wieder.

 

Blanc de Blancs
Nur aus weißen Trauben des Chardonnay gekelteter Champagner.

 

Blanc de Noirs
Der Champagner, der aus den blauen Trauben Pinot noir und/oder Pinot Meunier weiß gekeltert wird.

 

blumig
Gute Weine weisen oft eine große Zahl von Aromastoffen auf, die man beim Öffnen der Flasche und insbesondere durch Schwenken des Weins in einem entsprechenden Glas feststellt. Alle diese sind durchweg sehr angenehm, und wenn sie nur leicht vorhanden sind, bezeichnet man derartige Weine als duftig, wenn sie stärker ausgebildet sind als blumig. Sollten sie zu aufdringlich wirken, spricht man von einem parfümierten Wein. Anklänge von Blumendüften werden oft mit Orangenblüte, Jasmin, Rosen, Veilchen, Akazie und viele weitere beschrieben.

 

Bodega
Spanische Bezeichnung für Weinkeller, Weinkellerei und Weinschenke.

 

Bodengeschmack
Bezeichnung für einen besonderen Geschmackston eines Weins – französisch goût de terroir –, der vom Standort der Reben und vom Boden des Weinbergs herrührt. Der Wein erhält seine besondere Geschmacksnote auf Grund von Lage und Boden.

 

Böckser
Ein unspezifischer Ausdruck für Geruchs- oder Geschmacksfehler im Wein. Dabei wird unterschieden zwischen bleibenden Weinfehlern, wie Essigstich, Milchsäurestich und vorübergehenden Unsauberkeiten, wie etwa Hefe- oder Schwefelwasserstoffböckser, Muffton, die verschwinden, wenn der Wein Luft bekommt.

 

Bontemps
Der Begriff stammt aus dem Médoc: Kleiner runder Behälter aus Holz, in dem die Eiweiße zur Schönung des Weines im Fass geschlagen werden.

 

Botrytiston
Weine mit feiner Süße von edelfaulen Beeren.

 

brandig
Ausdruck für zu aufdringlichen Alkoholgeschmack, der im Wein stets unerwünscht ist.

 

brut
Sehr trocken; meist nur für Schaumwein, Sekt und Champagner gebräuchlich.

 

Bukett
Als Bukett bezeichnet man die Gesamtheit verschiedenartiger reizvoller und angenehmer Düfte, die ein guter, reifer Wein durch den Kontakt mit Sauerstoff ausströmt. Am Bukett lassen sich Herkunft, Rebsorte, ungefähres Alter, Art und Qualität eines Weins feststellen. Durch die langsame Oxydation bestimmter Bestandteile des Weins (Alkohol, Polyphenole) entstehen Ester, die das Bukett vornehmlich verursachen. Man braucht kein Experte sein, um das Bukett eines feinen Weines erkennen zu können und schätzen zu lernen.

 

Butt
Sherry- oder Whiskyfass